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Das Tierheim Vackoló in Veszprem / Ungarn  

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Nur wenige Kilometer nördlich des Plattensees    liegt eine der ältesten Städte Ungarns- Veszprem.
  
Hier ist auch der Tierschutzverein Állatvédő Egyesület Veszprém ansässig,
welches aus einem kleinen Team um Zsuzsa Farkas besteht.
  
Verstoßene Hunde, aus der örtlichen Tötungsstation, beschlagnahmte Hunde oder aber auch Hunde welche aus schlechter Haltung befreit werden finden bei Zsuzsa Unterkunft.  
Das Tierheim beherbergt auch viele Katzen.
  
Der Grundstein für die Auffangstation Vackolo wurde Ende 2009 gelegt. Ein Grundstück mit Haus/-und Nebengebäude wurde damals für knapp 50 Hunde erworben.
  
Viel Bewunderung und Unterstützung durch Tierfreunde bekam Zsuzsa im Oktober 2010, durch ihren unermüdlichen Einsatz, bei der schlimmen Schlammkatastrophe ( Der Kolontár-Dammbruch war eine Umweltkatastrophe, die sich am 4.Oktober 2010 ereignete. Infolge dieses Unfalls wurden 150 Menschen verletzt, zehn starben. 40 Quadratkilometer wurden in Mitleidenschaft gezogen, als rund eine Million Kubikmeter Rotschlamm das Land überschwemmte. ).
Die plötzliche Bekanntheit blieb jedoch nicht ohne Folgen für Zsuzsa. Viele Fund- und Abgabetiere weit über die Grenzen von Veszprem hinaus landeten bei Zsuzsa.

Auch beschlagnahmte Tiere werden nun von den Behörden bei Zsuzsa abgegeben.
Im April 2011 kam es zum ersten traurigen Höhepunkt:
18 schwer vernachlässigte Hunde aus einem Messie-Haus nahm Zsuzsa bei sich auf.
Im April 2014 dann der bislang absolute Höhepunkt:  Zsuzsa konnte aus einem Messiehaus 28 Hunde vor dem Erschießen retten und aufnehmen, davon mehr als 10 Welpen. Unvorstellbare Zustände herrschten dort.

Mittlerweile betreut Sie und ihr Team über 200 Hunde, Katzen, Pferde, Ziegen und was noch so abgegeben wird.
  
Ohne Hilfe von außen gar nicht mehr realisierbar.
  
Das Grundstück wurde massiv erweitert und sie bekam 2013 den offiziellen Titel Tierheim in Ungarn, wobei das leider keine staatliche Unterstützung nach sich zieht, sondern sie muss alle beschlagnahmten oder gefundenen Tiere aufnehmen von Katzen, Hunden bis zu Pferden und für die Versorgung geradestehen.
  
Zsuzsa ist die gute Seele der Station.   Sie arbeitet zusätzlich noch in einer Tierklinik und versorgt die über 200 Hunde in der Auffangstation mit drei weiteren Helfern.    
Unglaublich, was da geleistet wird !  
Mit Hilfe 2er Tierschutzorganisationen konnte der Bau eines Brunnens realisiert werden. Vorher gab es kein fließendes Wasser, sondern mit allen Nachteilen verbunden (Veralgung im Sommer, Gefrieren im Winter), Wasser nur aus großen Tanks.


Soweit Mittel vorhanden sind wird immer wieder gebaut, renoviert oder erweitert.    Dies alles muss mit Spenden gestemmt werden. Auch die Versorgung der Tiere läuft nur über Spenden.    Der Staat Ungarn hat für Tierheime keinen Forint übrig.
     
Große Supermärkte vermachen dem Tierheim abgelaufene Waren wie Milchprodukte, Wurstwaren und Schlachtabfälle. Diese Zutaten werden dann mit Nudeln oder Reis gestreckt.
     

Ein liebenswertes Tierheim mit einem Powerteam !!!  

 

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